Aufgaben
| G.C.D. versteht sich als
Grundlagen vermittelnde und integrierende Kraft für ein
zukunftsweisendes Verständnis von Naturschutz:
Naturschutz ist wie wenig andere Begriffe heute ideologisch belegt und mit viel Emotion, Angst, Misstrauen, ja Aggression belastet! Schon das Wort an sich drückt einen Mißstand aus, nämlich, dass Natur geschützt werden muss- und zwar ausschließlich vor dem Menschen. Sicher hat der Mensch durch Verantwortungslosigkeit und Unverständnis ganz wesentlich zur Zerstörung der Umwelt beigetragen, doch ihn grundsätzlich als Störenfried zu betrachten, der in der Natur letztlich nichts zu suchen hat, ist fast schon eine menschenfeindliche Sichtweise. In besiedelten und bewirtschafteten Kulturlandschaften, wie wir sie weltweit mehr und mehr vorfinden, führt dieser Ansatz darum zu wenig verwertbaren Ergebnissen. Der Mensch hat das Recht zu siedeln, er hat das Recht, die Natur zu nutzen, allerdings auch die Pflicht, sie zu bewahren! Seit ca. 150 Jahren wachsen uns immer größere technologische Möglichkeiten zu, doch erst seit kurzem ist uns bewusst, welche langfristigen Auswirkungen dadurch entstehen. Interessanterweise sind die Umweltschäden dort am größten, wo die Lenkung durch den Staat am stärksten war und ist. Alle sind sich einig, dass schnellstens etwas geschehen muss; nur über das WIE gibt es größte Uneinigkeit! So wird wertvolle Zeit und viel Energie für ideologische Grabenkämpfe und Tauziehereien verschwendet- einer dringend notwendigen gemeinsamen Lösung kommt man nicht näher. Aber sind wir nicht alle Teil eines komplexen Ökosystems, das nicht nach weltanschaulichen, sondern nach erforschbaren biophysikalischen Systemregeln abläuft? Sollte es da nicht möglich sein, unabhängig von politischen Einstellungen, zu gemeinsamen und sachgerechten Lösungen zu kommen? G.C.D. kann nachweisen, dass dies möglich ist und hat durch systemübergreifende wissenschaftliche Grundlagenarbeit und mit überzeugender Beweisführung den integrativen Ansatz geliefert, auf den sich alle gleichermaßen berufen können, die mit Natur umgehen: Ökosystemgerechte Naturnutzung ist die sinnvollste und wirksamste Form des Naturschutzes. Ja mehr noch: Kein anderer Ansatz von Naturschutz ist so wirksam, kein anderer kann zudem langfristig finanziert werden: Ökosystemgerechte Naturnutzung finanziert sich selbst! Wie sich jahrzehntelang Sozialismus und soziale Marktwirtschaft gegenüberstanden, so steht heute restriktiver und den Menschen ausgrenzender "Käseglocken"- Naturschutz als ideologisches Herrschaftsinstrument diesem neuen Ansatz gegenüber, der den Einzelnen in seiner Eigenverantwortlichkeit ernst nimmt und ihm persönliche Gestaltungsfreiheit in der Naturnutzung zubilligt, solange sie im Rahmen ökosystemgerechten Handelns liegt. |
||