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GAME CONSERVANCY DEUTSCHLAND e.V.

 

Termine GCD

 

Die Game Conservancy Deutschland (G.C.D.) wurde 1990 in Anlehnung an den englischen Game & Wildlife Conservation Trust (G.W.C.T.) gegründet, um eine ebenso traditionsreiche wie effektive Naturschutzstrategie auf deutsche Verhältnisse zu übertragen. Grundlage dieser Strategie ist es, im Sinne des englischen Leitspruches „Wise Use of Nature“, eine bewirtschaftete Natur mit ökologischen Zielen der Ressourcenschonung und dem Erhalt bzw. der Ausweitung der Artenvielfalt zu verbinden.

 

Den Zusammenhang ökonomischer und ökologischer Zielsetzungen fasst die G.C.D. in ihrem Leitmotiv „Lebendige Natur durch nachhaltige Nutzung“ zusammen.

 

Kulturlandschaftsgerechter Naturschutz

 

Naturschutz muss sich häufig auf eine sehr zielartenbestimmte Ausrichtung von Maßnahmen konzentrieren, um messbare Resultate für spezielle Details im Ökosystem zu erreichen.

 

Dabei ist es keinem Automatismus unterworfen, dass die Biodiversität eines regionaltypischen Ökosystems, welche insbesondere in Mitteleuropa unmittelbar durch den wirtschaftenden Menschen bestimmt wird, sich durch puristische Ansätze halten oder erweitern lässt. Lebensräume adäquat gestalten unter Beachtung ökologischer wie ökonomischer Erfordernisse sind wesentlicher Baustein einer „Conservation“ – Strategie.

 

Kulturlandschaftsgerechter Naturschutz kann nur in Ausnahmefällen in Schutzenklaven stattfinden. Schutzgebiete sind daher stets als Teil der Gesamtlandschaft zu betrachten und zu bewirtschaften. Eine Konzentration von Artenschutzmaßnahmen auf Schutzgebiete führt zu einem Biodiversitätsverlust im Gesamtsystem und geht häufig zu Lasten der charaktergebenden Arten.

 

Ökosystemgerechtigkeit und im besondere die ökosystemgerechte Jagd erfordern daher, dass die gesamte Funktionsvielfalt eines Ökosystems – einschließlich der Funktion des wirtschaftenden Menschen - das Denken und Handeln bestimmt.

 

 

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